| Das Ausbildungssystem des IRC und ERC
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Die Kurse orientieren sich an den Internationalen
Guidelines, die zuletzt im Jahr 2005 durch das European Resuscitation
Council (ERC) publiziert und in den einzelnen Ländern durch die
nationalen Resuscitation Councils oder wie in Deutschland durch die
Bundesärztekammer veröffentlicht wurden.
In den meisten Ländern Europas hat sich unter der Schirmherrschaft des
nationalen Resuscitation Councils ein Ausbildungsnetzwerk entwickelt. In diesem Netzwerk
arbeiten pädiatrische Einrichtungen als Referenz- und Ausbildungszentren
zusammen. Die Zentren sind bei den nationalen Resuscitation Councils
akkreditiert.
Die Referenzzentren begleiten die Tätigkeit der
Ausbildungszentren, überwachen die Qualität der vermittelten Inhalte und der
Ausbilder (Instruktoren), organisieren Ausbildermeetings und Fortbildungen und
geben Kurszertifikate für die Teilnehmer heraus. Darüber hinaus führen sie
selbst Provider-Kurse und Instructor-Kurse durch.
Die Ausbildungszentren führen mit ausgebildeten
Instruktoren pädiatrische Notfall-Kurse für „Laien“ und med. Fachpersonal als
sogenannte Providerkurse durch.
Die Instruktoren sind den Ausbildungszentren zugeordnet und
beim Referenzzentrum geprüft und akkreditiert. Sie arbeiten alle im
medizinischen Bereich und fast ausschließlich auch in der
Pädiatrie.
Die Kurse sind inhaltlich klar strukturiert und werden in
ganz Europa einheitlich nach neuesten didaktischen Grundlagen durchgeführt. Der
Unterricht findet zu über 75 % praktisch in kleinen Gruppen von 4 - 6
Teilnehmern an Übungspuppen bzw. bei den Fortgeschrittenenkursen an Übungsgerät
und -material statt. In der restlichen Zeit findet Unterricht über die
theoretischen Grundlagen und bei Kursen für med. Fachpersonal auch eine
Wissensüberprüfung statt.
Nach erfolgreich abgeschlossenem Kurs für med. Fachpersonal erhält der
Teilnehmer ein vom ERC und den nationalen Organisationen anerkanntes Zertifikat.
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